Kompressionsbestimmungsgerät - Riemenscheibenmethode

Basiert auf dem Prinzip der mechanischen Volumenfüllung und Aushubung.

Ist bei grobkörnigen Böden zuverlässig.

Durchführung des Versuchs (Schritt für Schritt)

  1. Oberflächenvorbereitung: Die verdichtete Bodenoberfläche, auf der der Versuch durchgeführt werden soll, wird eingeebnet.
  2. Platzierung des Ringes: Der stählerne Versuchsring mit einem bestimmten Durchmesser und einer bestimmten Höhe (Volumen) wird fest auf dem Boden verankert.
  3. Aushub des Bodens: Innerhalb der inneren Begrenzung des Ringes wird der Boden bis zu einer bestimmten Tiefe sorgfältig ausgehoben. Dabei wird darauf geachtet, dass die Ränder des ausgehobenen Loches nicht einbrechen.
  4. Wiegen der Probe: Der gesamte aus dem Loch entfernte feuchte Boden wird gesammelt und auf einer Präzisionswaage gewogen, um die natürliche Masse (M) zu ermitteln.
  5. Volumenbestimmung: Um das genaue Volumen (V) des geöffneten Lochs zu messen, wird das Loch mit einem Standardmaterial (in der Regel kalibriertes Feinsand oder eine Flüssigkeit enthaltende flexible Membran) gefüllt. Der Ring verhindert dabei ein Überlaufen und begrenzt das Volumen.
  6. Feuchtebestimmung: Es wird eine Probe des entnommenen Bodens genommen, im Trockenschrank getrocknet und der Wassergehalt (w) des Bodens ermittelt.

Berechnungsmethode

Mithilfe der ermittelten Daten werden die Dichtewerte des Bodens an Ort und Stelle durch folgende mathematische Beziehungen berechnet:

  • Natürliche (feuchte) Dichte (ρ):
  • Trockendichte (ρd): Ist der Parameter, der den tatsächlichen Verdichtungsgrad angibt.

Der ermittelte Trockendichtewert wird ins Verhältnis zur Proctor-Maximaldichte im Labor gesetzt, um den Verdichtungsgrad (relative Verdichtung) zu erhalten. In Projekten wird in der Regel gefordert, dass dieser Wert mindestens 95 % oder 98 % beträgt.

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